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Herausforderungen: Senkung der Umweltbelastungen
«Six Sigma» senkt Materialverbrauch
und -kosten
«Six Sigma» ist ein Instrument, das darauf abzielt,
die internen Abläufe zu verbessern, um letztlich die Leistungen
des Unternehmens in hohem Masse zu steigern. Dabei werden die Massnahmen
des Unternehmens zum Reduzieren oder Eliminieren von Fehlern systematisch
definiert, gemessen, analysiert, verbessert und geprüft.
Viele multinationale Konzerne und auch einige Gesellschaften von
Alcan Packaging setzen die Six-Sigma-Methode mit grossem Erfolg
ein. Seit Anfang 2001 wird Six Sigma im gesamten Sektor für
pharmazeutische und kosmetische Verpackungen angewendet.
Nach einer umfassenden Ausbildung ausgewählter Mitarbeiterteams
und dank der zunehmenden Erfahrung mit diesen neuen Konzepten, Instrumenten
und Techniken wurden beeindruckende Ergebnisse erzielt. Sechzehn
Teams sind auf dem besten Weg, Einsparungen von insgesamt über
USD 2 Mio. zu realisieren.
Beispiele aus dem Jahr 2002:
- Das Werk zur Glasröhrenherstellung in Millville,
New Jersey, senkte die Konzentration von Zirkon in ihrem
Glas von 7,2% auf 1,2%, ein Ergebnis, das jährlichen
Kosteneinsparungen von USD 300 000 entspricht.
- Pharmaflex, ein Werk von Alcan Packaging, das in Cramlington
(Großbritannien) flexible Verpackungen herstellt,
konnte 2002 den Reststoffanteil von 19,9% auf 13,9% senken.
Bereits im September hatte das Werk die ursprünglichen
Zielwerte übertroffen. Weniger Kundenreklamationen,
eine gesteigerte Kapazität und Kosteneinsparungen waren
weitere Erfolge.
- Die Kunststoffwerke von Alcan Packaging in Nordamerika
(die acht Standorte von Wheaton Plastics) haben sich zum
Ziel gesetzt, die Materialabfälle bis Januar 2004 um
25% zu verringern. Bis Bis Juli 2003 konnten die Abfälle
bereits um 17% reduziert werden. Die Betriebe dürften
damit die Zielmarke von 25% überschreiten. Die bisher
realisierten Kosteneinsparungen belaufen sich auf über
USD 150 000. Angesichts dieser Erfolge sollen
nun zwei weitere Six-Sigma-Teams gebildet werden, um die
Materialnutzung weiter zu optimieren.
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Grafik für das Beispiel der Pharmaflex
| Monat |
Reststoffanteil |
| Nov. 2001 |
16,9% |
| Jan. 2002 |
14,4% |
| März 2002 |
11,9% |
| Sept. 2002 |
10,6% |
| Ziel |
13,9% |
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